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Hofgasse 3

Anwesen Hofgasse 3 (Leichtfuß, genannt Rechener), vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts als Kaiserliche Postagentur. Foto: Gertrud Leichtfuß

In der Hofgasse 3 befand sich, entsprechend einem Bild dass mir von Gertrud Leichtfuß zur Verfügung gestellt wurde, zeitweise ein Postamt. Da das Schild über der Tür die Aufschrift „Kaiserliche Postagentur“ trägt, lässt sich das in die Zeit vor dem Jahr 1919 datieren. Natürlich kann das Bild auch später entstanden sein.

Zum Haus gehört eine Scheune, es gibt einen modernen Anbau an der Rückseite.

Der Hausname ist „Rechener“, der Familienname Leichtfuß, heute Schneider. Das Haus befindet sich noch im Familienbesitz.

Otto Bund

Otto Bund (auch Otto Bund II) wurde 1904 als eines von sechs Kindern von Friedrich August, genannt Fritz Bund und Lina Jung geboren. Er gründete in den 1930er Jahren die Schreinerei Bund in der Borngasse und war zusammen mit seinem Bruder Karl 1934 Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr 1934 Esch e.V. Er heiratete Elli Schneider, mit der er zwei Kinder bekam, Albert und Walter. Otto Bund starb 1972.

Er hatte einen Großneffen der ebenfalls Otto Bund hieß und ein Jahr älter war als er selbst.

Quellen:

Ott, M. and Ott, J. (2012) ‘Stammbaum der Familie Ott/Elfgen’.

Willy Schneider

Willy Schneider wurde am 6. Januar 1889 in Esch geboren. Er war der Sohn von Karl Schneider und seiner Frau Wilhelmine (geb. Weller). Wie sein Vater war er Landwirt und Wirt im Gasthaus Zum Taunus. Er war verheiratete mit Emma Elise (geb. Klapper). Ihr Tochter Lotte (*1937, +2010) betrieb die Gaststätte später mit Ihrem Mann Werner Dambeck (*1925, +1994) weiter.

Im 1. Weltkrieg wurde Willy Schneider schwer verundet. Am 24. Februar 1955 verstarb er in Esch.

Quellen:

Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde (no date) Hessische Geburten-, Ehe-, Sterberegister. Available at: http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/index/sn/pstr.
Verein für Computergenealogie e.V. (no date) Grabsteine. Available at: http://grabsteine.genealogy.net/.
Verein für Computergenealogie e.V. (no date) Verlustlisten Erster Weltkrieg, genealogy.net/. Available at: http://wiki-de.genealogy.net/Verlustlisten_Erster_Weltkrieg/Projekt.

Frankfurter Straße 2

Ortsansicht / Gasthaus "Zum Taunus"

Ortsansicht / Gasthaus „Zum Taunus“

Bei dem Anwesen in der Frankfurter Straße 2 handelt es sich, neben dem Riedschen Gut, um einen der beiden historischen Gutshöfe in Esch. Dort befand sich das Gasthaus zum Taunus sowie ein Einkaufsladen und später wechselnde Gewerbebetriebe.

Das Gasthaus zum Taunus an der Kreuzung B8/B275 (dem Dalles) ist ebenso wie die Krone ein Traditionshaus.  Auf einer Ansichtskarte von 1911 (siehe Bild) ist Karl Schneider als Wirt verzeichnet. Mitte des 20ten Jahrhunderts wirkte dort Willy Schneider.

Postkarte Ortsansicht Esch und Gasthaus zum Taunus von Willi Schneider, gelaufen 1934, Verlag durch Foto Leidner, Idstein

In dem Gebäude befanden sich bis in die 1990er Jahre neben der eigentlichen Gaststätte der EDEKA-Laden von Annemarie Kopp und der „Gemeinderaum“, der sowohl für die Chorproben des Gesangsvereins und des Frauenchores, vom Altenclub und für Versammlungen und offizielle, gemeindliche Anlässe als auch für private Feiern genutzt wurde. Bei letzteren ist insbesondere das „Flennes“ zu nennen, der Leichenschmaus nach einer Beerdigung, der in Esch traditionell mit Kaffe, Streuselkuchen und Reiheweck begangen wird. Hier erfolgte die Bewirtung dann durch den Taunus, zuletzt geführt von Lotte Dambeck, der Tochter von Willy Schneider.

Bis zuletzt betrieb Lotte Dambeck eine Lottoannahmestelle in Ihrer Kneipe. Große Gastronomie gab es dann schon nicht mehr. Die Gaststätte selbst wurde in den 2000er Jahren geschlossen.

Nach der Eröffnung des EDEKA-Marktes im Gewerbegebiet entstand in den Räumen des Ladens  eine Pizzeria, und nachdem das Dorfgemeinschaftshaus eröffnet wurde zog in den Gemeinderaum zunächst die Fahrschule Kobeck ein. Später wurde dieser Raum auch der Pizzeria angegliedert. Diese hatte seit der Eröffnung verschiedene Namen und noch mehr verschiedene Besitzer. Namen, an die ich mich erinnere, sind „Gepetto“, „Pinocchio“  und heute „Da Giorgio“. Die Pizzeria wird sowohl von der Dorfgemeinschaft als auch von Auswärtigen gerne genutzt und es gibt mehrere „Stammtische“. Sie genießt einen guten Ruf in der gesamten Umgebung.

Ehemaliger Gemeinderaum und EDEKA-Laden, heute Pizzeria da Giorgio, 2016, Foto: Pizzeria Da Giorgio

Ehemaliger Gemeinderaum und EDEKA-Laden, heute Pizzeria da Giorgio, 2016, Foto: Pizzeria Da Giorgio

Quellen:

Idsteiner Zeitung (2016) ‘Zeitzeuge Helmut Wald berichtet von seinen Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus’, 5 October. Available at: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/zeitzeuge-helmut-wald-berichtet-von-seinen-erinnerungen-an-die-zeit-des-nationalsozialismus_16885141.htm.
Gülden, G. (2015) ‘Irmgard Schäfer leitet seit 40 Jahren den Altenclub in Esch’, Idsteiner Zeitung, 30 July. Available at: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/waldems/irmgard-schaefer-leitet-seit-40-jahren-den-altenclub-in-esch_15930066.htm.

Freiwillige Feuerwehr 1934 Esch e.V.

Vor der Gründung der freiwilligen Feuerwehr wurde der Brandschutz in Esch durch eine Pflichtfeuerwehr sicher gestellt. Im Jahr 1934 fanden sich Karl Bund, Karl Leichtfuß, Karl Kilb, Hermann Lanz, Rudolf Ernst, Rudolf Leichtfuß, Hugo Schönborn, Otto Eichmann, Karl Engel, Wilhelm Pabst, Adolf Moog, Wilhelm Conrad, Adolf Pabst, Wilhelm Weller, Wilhelm Klapper, Heinrich Ernst, Hermann Saame, Karl Klapper, Adolf Bund, Karl Schneider, Willi Moog, Adolf Engel, Karl Werner, Willi Leichtfuß, Wilhelm Moog und Otto Bund zusammen und gründeten die freiwillige Feuerwehr. Erster Ortsbrandmeister wurde Adolf Pabst.

1936 wurde eine Motorspritze der Firma Flader auf einem Anhänger übernommen. Am 23. November 1938 wurden die Feuerwehren im gesamten Deutschen Reich aufgrund des „Gesetzes über das Feuerlöschwesen“ als „Feuerlöschpolizei“ der Zuständigkeit des Reichsministers des Inneren unterstellt.  Nach dem Beginn des 2. Weltkrieges und der Einberufung von Adolf Pabst wurde dessen bisheriger Stellvertreter Karl Bund Wehrleiter. Auch weitere Wehrmänner wurden eingezogen, so dass 1943 nur noch 18 Aktive zu verzeichnen waren (gegenüber 36 im Vorjahr). Die Feuerwehr wurde im 2. Weltkrieg nach Bombenangriffen auch in Frankfurt und Wiesbaden eingesetzt. Zum Transport der Gerätschaften wurde dabei das Kraftfahrzeug von Karl Lanz eingesetzt. Wie sich Albert Bund erinnert, wurde während des Krieges auch zeitweise eine Frauen-Feuerwehr-Abteilung aufgestellt.

Nach dem Krieg endete die Tätigkeit der freiwilligen Feuerwehr erst einmal, und es musste wieder eine Pflichtfeuerwehr aufgestellt werden. 1947 wurde die Wehr neu gegründet. Ortsbrandmeister wurde Willi Leichtfuß. 1955 wurde dann eine neue Tragkraftspritze der Firma Bachert angeschafft, 1956 das erste Feuerwehrauto, ein Opel Blitz. 1959 verstarb Ortsbrandmeister Leichtfuß und sein bisheriger Stellvertreter, Artur Engel, wurde sein Nachfolger. 1963 konnte das Feuerwehrhaus in der Frankfurter Straße bezogen werden.

Die Jugendfeuerwehr Esch im Gründungsjahr 1972. Auf dem Bild stehend v.l.: Jugendwart Friedel Lüth, Wolfgang Werner, Peter Hoffmann, Klaus Braumann, Klaus Hoffmann, Stefan Moog; kniend v.l.: Thomas Kilb, Thomas Weller, Wolfgang Baum, Bernd Bund, Hans-Gerd Moog. Foto von Stefan Moog

Die Jugendfeuerwehr in den 1970ern. Auf dem Bild stehend v.l.: Jugendwart Friedel Lüth, Wolfgang Werner, Peter Hoffmann, Klaus Braumann, Klaus Hoffmann, Stefan Moog; kniend v.l.: Thomas Kilb, Thomas Weller, Wolfgang Baum, Bernd Bund, Hans-Gerd Moog. Foto von Stefan Moog

1967 folgte Albert Leichtfuß II Artur Engel als Ortsbrandmeister nach. In diesem Jahr wurde auch das erste Mannschaftsfahrzeug, ein Ford-Bus, angeschafft. Leichtfuß wurde 1972, nach der Gründung der Gemeinde Waldems, auch deren stellvertretender Ortsbrandmeister. Sein Amt in Esch nannte sich nun Wehrführer, er hatte es bis 1977 inne. In seiner Amtszeit wurde nach dem Brand einer Feldscheuen in der Schulgasse im Jahr 1971 die Jugendfeuerwehr gegründet. Sie bestand aus 10 – 12jährigen Jungen, die bei den Aufräumarbeiten nach dem Brand geholfen hatten. Ihre Väter waren teils ebenfalls aktive Feuerwehrleute. Zudem viel in diese Zeit die Anschaffung des ersten normgemäßen Feuerwehrfahrzeuges, einem LF 8, wieder ein Opel Blitz.

In der vorderen Reihe die Gründer der Feuerwehr Esch. V.l.n.r. Karl Kilb, Hermann Lanz, Rudolf Leichtfuß, Otto Eichmann und Hugo Schönborn. Hinten von l.n.r.: Gerhard Ott, WF Otto Baum, KBI Oehmke, Schirmherr Hikade, Landrat Dietz, Landesbranddirektor Weck, Stefan Moog

Otto Baum folgte als Wehrführer im Jahre 1977 auf Albert Leichtfuß. 1978 wurde das Feuerwehrgerätehaus an- und umgebaut und 1979 wurde ein VW-Bus als Ersatz für den alten Ford angeschafft, 1980 folgte ein Schlauchanhänger. 1982 wurden die ersten Frauen in die Wehr aufgenommen. Der VW-Bus von 1979 wurde bereits 1983 gegen ein neueres Fahrzeug ausgetauscht. 1984 wurde das 50jährige Jubiläum der Wehr mit einem großen Fest auf dem Festplatz gefeiert. 1987 löste Gerhard Ott Otto Baum als Wehrführer ab. 1991 wurde wieder das Mannschaftsfahrzeug ausgetauscht, diesmal kam ein Fiat Ducato, und 1992 erhielt die Wehr einen Tragkraftspritzen-Anhänger und Wolfgang Baum wurde neuer Wehrführer. Im folgenden Jahr wurde das Löschfahrzeug ersetz, es kam ein LF 8/6 auf Mercedes-Fahrgestellt von der Firma Metz.

1996 konnte das neue Feuerwehrhaus in der Schulgasse eingeweiht werden. 2001 erfolgte die Indienststellung eines neuen ELW 1 auf VW LT, der gleichzeitig den alten Fiat Ducato ablöste. Im Jahr 2009 wurde das 75jährige Jubiläum der Wehr wieder mit einem großen Zeltfest auf dem Festplatz gefeiert.

Im Jahr 2017 stellte Wolfgang Baum sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger wurde Andreas Günther. Baum wurde nach 25jähriger Tätigkeit in diesen Ämtern zum Ehrenwehrführer und zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Quellen:

Freiwillige Feuerwehr 1934 Esch e.V. (1999) 65 Jahre Freiwillige Feuerwehr 1934 Esch e.V.
Freiwillige Feuerwehr 1934 Esch e.V. (1994) 60 Jahre Freiwillige Feuerwehr 1934 Esch e.V.
Freiwillige Feuerwehr 1934 Esch e.V. (no date) Chronik der Feuerwehr Esch. Available at: http://www.fw-esch.de/index.php/verein/cffwesch.

Sängervereinigung 1883 Esch e.V.

saengervereinigung

Obwohl das offizielle Gründungsdatum der Sängervereinigung mit 1883 angegeben wird, existieren Dokumente die belegen, dass der Chor bereits vor dem Deutsch-Französichen Krieg von 1870/71 existiert hat und mit dem Dirigenten Direktor Gut an der Siegesfeier am 6. August 1871 teilgenommen hat. Damals hieß der Chor „Eintracht zu Esch“. In den Folgejahren war Direktor Höngen der Dirigent. 1887 gab der Verein sich eine neue Satzung. Wilhelm Hahn war 1889 Präsident, 1891 war es Karl Engel, danach folgte Ludwig Baum.

Die letzten Aufzeichnungen vor dem 1. Weltkrieg finden sich 1910. Im Krieg und danach ruhte der Gesangsbetrieb offenbar weitgehend. Nach dem großen Krieg fanden sich weiterhin keine Aufzeichnungen zur „Eintracht“. Dafür gründete sich 1921 der Arbeiter-Gesangverein „Sängergruß“. Gründungsmitglieder waren Karl Moll, Wilhelm Jung, Karl Eichmann, Heinrich Weller, Wilhelm Weller, Hermann Moog, Hermann Saame, Robert Saame, Wilhelm Ott, Adolf Pabst, Wilhelm Engel, Karl Wolfsheimer, August Müller, Karl Räuscher, Wilhelm Moog und Willi Weller.

Ab 1925 finden sich auch wieder Aufzeichnungen zur „Eintracht“, deren Vorsitzender damals Ernst Schneider war. 1930 wurde Julius Lieber sein Nachfolger. Im Zuge der nationalsozialistischen Gleichschaltung wurden die beiden Vereine im Jahr 1933 zur „Sängervereinigung Eintracht Esch“ zusammen geschlossen. Vereinsführer wurde Karl Klapper I, Fritz Seel aus Oberems wurde der gemeinsame Dirigent. 1937 fand dann ein großes Sängerfest auf dem Festplatz in der Rausch statt, Dirigent war inzwischen der Lehrer Hans Muhl. Kriegsbedingt kamen die Vereinsaktivitäten nach 1939 so gut wie zum Erliegen, 1945 wurden alle Vereine durch die amerikanische Besatzung zunächst verboten.

1946 kam es bereits zur Neugründung des Vereins, der sich zunächst weiterhin „Sängervereinigung Eintracht“ nannte. Als Wegbereiter dieses Schrittes werden der Bürgermeister Hermann Leidig und der Pfarrer Wilhelm Bauer genannt. Vorsitzender wurde zunächst Karl Moll, der auch den „Sängergruß“ mit gegründet hatte und als Chorleiter fungierten in kurzer Folge die Lehrer Winkler und Lenzen aus Esch. Gustav Ax wurde 1948 neuer Vorsitzender und sollte es 22 Jahre lang bleiben. 1949 wurde der Verein nach Mitgliederbeschluss in „Sängervereinigung Esch“ umbenannt und 1950 wurde der Lehrer Wilhelm Kalkofen neuer Chorleiter.

Anzeige "Gasthaus zu Taunus, Werner und Lotte Dambeck", Festschrift "100 Jahre Chrogesang in Esch, 1983

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In den 1950er Jahren wuchs der Chor zeitweilig auf 56 Sänger an und entfaltete neben vielfältigem musikalischem Engagement auch schauspielerische Leistungen. So wurden im Saalbau Lanz verschiedene Laienspiele aufgeführt, darunter bekannte Stücke wie „Die Geierwally“, „Der Freischütz“ und „Ännchen von Thurau“.

Der Kinderchor beim Kerbezug 1970er/1980er Jahre. Foto von Edith und Theo Weller

Der Kinderchor beim Kerbezug 1970er/1980er Jahre. Foto von Edith und Theo Weller

1967 folgte dem Wilhelm Kalkofen als Chorleiter sein Enkel Erhard Osterer. 1968 feierte der Verein sein 85jähriges Jubiläum auf dem Schulturnplatz in der Schulgasse. Gustav Ax stellte 1971 sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. Ihm folgte Herbert Dambeck nach. 1974 wurde unter der Leitung von Heinz Buhlmann ein Kinderchor ins Leben gerufen, der bis Anfang der 1990er Jahre bestand und zuletzt von Harald Hess betreut wurde. 1978 übernahm Alfred Saame das Amt des Vorsitzenden. 1980 wurde Hans Peter Jung aus Bleidenstadt Chorleiter.

Der Vorstand der Sängervereinigung im Jahre 1983. Vorne v.l.n.r.: Herbert Dambeck, Werner Diehl, Herbert Kopp, Günter Sequenz, Heinz Müller, Willi Musilack. Hinten v.l.n.r.: Karl-Heinz Diehl II, Heinz Rücker, Alfred Saame, Franz Pfeiffer, Reinhold Beck. Foto aus "100 Jahre Chorgesang in Esch"

Der Vorstand der Sängervereinigung im Jahre 1983. Vorne v.l.n.r.: Herbert Dambeck, Werner Diehl, Herbert Kopp, Günter Sequenz, Heinz Müller, Willi Musilack. Hinten v.l.n.r.: Karl-Heinz Diehl II, Heinz Rücker, Alfred Saame, Franz Pfeiffer, Reinhold Beck. Foto aus „100 Jahre Chorgesang in Esch“

Lange Zeit fanden die Chorproben im so genannten „Gemeinderaum“ neben dem Gasthaus zum Taunus statt. Das Gasthaus wurde auch als Vereinslokal der Sängervereinigung bezeichnet. Im Juni 1983 wurde das 100jährige Jubiläum des Vereins mit einem großen Zeltfest auf dem Festplatz gefeiert. Neben einem bunten Programm mit bekannten Künstlern fand auch ein großer Chorwettbewerb statt, bei dem so viele Chöre teilnahmen, dass fast alle öffentlichen Gebäude bis hin zum Kindergarten als Probenlokale genutzt werden mussten.

Mit der Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses wurde dort ein „Sängerrraum“, offiziell Clubraum 1 genannt, eingerichtet, wo Donnerstags die Chorproben stattfanden. Inzwischen (2015) wurde der Gesangsbetrieb eingestellt, da zu wenige Mitglieder sich noch aktiv beteiligten. Vorsitzender der Sängervereinigung ist Heinz Rücker.

Quellen:

Sängervereinigung 1883 Esch e.V. (1983) 100 Jahre Chorgesang in Esch.