{"id":572,"date":"2016-08-25T11:29:50","date_gmt":"2016-08-25T11:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/esch-taunus.de\/?p=572"},"modified":"2019-11-08T13:29:19","modified_gmt":"2019-11-08T12:29:19","slug":"juedische-gemeinde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=572","title":{"rendered":"J\u00fcdische Gemeinde"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1415\" style=\"width: 982px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?attachment_id=1415\" rel=\"attachment wp-att-1415\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1415\" class=\"wp-image-1415 size-full\" src=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/j\u00fcdischer-Friedhof.jpg\" alt=\"\" width=\"972\" height=\"648\" srcset=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/j\u00fcdischer-Friedhof.jpg 972w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/j\u00fcdischer-Friedhof-300x200.jpg 300w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/j\u00fcdischer-Friedhof-768x512.jpg 768w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/j\u00fcdischer-Friedhof-624x416.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 972px) 100vw, 972px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1415\" class=\"wp-caption-text\">Mauer und ehemaliger Friedhof am &#8222;Heftricher Weg&#8220;, Februar 2010<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits um 1700 lebten in Esch und Idstein j\u00fcdische Familien, die eine gemeinsame Gemeinde bildeten. In Idstein wurde 1793 auch eine Synagoge gebaut. Der Friedhof f\u00fcr diese Gemeinde wurde in Esch, am heutigen Ortsausgang der Eschtalstra\u00dfe in Richtung Heftrich angelegt, der bis 1887 genutzt wurde. Danach wurde ein neuer j\u00fcdischer Friedhof in Idstein, gegen\u00fcber der heutigen Lore-Bauer-Halle, angelegt. Sp\u00e4testens w\u00e4hrend der NS-Herrschaft wurde der Friedhof in Esch restlos abger\u00e4umt, so dass heute weder Grabh\u00fcgel noch Grabsteine, wohl aber eine Mauer, erhalten sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die j\u00fcdischen Familien hatten bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch keine festen Familiennamen. Meist gab es nur einen Vornamen, dem der Vorname des Vaters als weiterer Name beigegeben wurde. Dazwischen konnte &#8222;ben&#8220; f\u00fcr Sohn, oder &#8222;bat&#8220; f\u00fcr Tochter stehen, was hier aber wohl nicht der Fall gewesen ist. Das konnte dann so aussehen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herz Salomon war der Sohn von Salomon.\u00a0Der Sohn von Herz hie\u00df dann wiederum z.B. L\u00f6b Herz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auswirkungen dieser abweichenden Namensgebung zeigt sich z.B. bei der Nacherz\u00e4hlung einer Begebenheit aus dem Jahre 1801. Damals soll der bekannte R\u00e4uber <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=159\">Johannes B\u00fcckler<\/a>, genannt &#8222;Schinderhannes&#8220;, einen Teil des Raubgutes aus dem \u00dcberfall auf die Post in W\u00fcrges an einen Juden namens Herz Salomon aus Esch verkauft haben, allerdings passen die Altersangabe aus den Prozessakten und das tats\u00e4chliche Alter und von Herz Salomon, dem Urgro\u00dfvater von <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=772\">Hermann Eschenheimer<\/a>, nicht zusammen. Vermutlich handelte es sich daher um einen seiner S\u00f6hne, der kurz darauf den Namen gewechselt haben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter der franz\u00f6sichen Besatzung zu dieser Zeit \u00e4nderte sich n\u00e4mlich die Namensregelung, und die Juden mussten sich, als Bedingung f\u00fcr die Erlangung erweiterter B\u00fcrgerrechte, Nachnamen nach &#8222;deutschem&#8220; Muster zulegen. Unter \u00dcbersetzung aus dem Hebr\u00e4ischen entstand dann aus L\u00f6b (L\u00f6we) der Name <a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?tag=loewenstein\">L\u00f6wenstein<\/a>, und mit Bezug auf den Herkunftsort der Name <a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?tag=eschenheimer\">Eschenheimer<\/a>, die sich teilweise bis in die NS-Zeit hielten. Im Jahr 1871 wurden bei einer Volksz\u00e4hlung 14 j\u00fcdische Einwohner erfasst, was allerdings aufgrund der vorliegenden Geburtstdaten recht wenig erscheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Kriegen des 19. Jahrhunderst, so z.B. <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=15\">1870\/71<\/a> und insbesondere im <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=104\">1. Weltkrieg<\/a> wurden viele j\u00fcdische Einwohner als Soldaten eingesetzt, teilweise meldeten sie sich freiwillig um ihre Zugeh\u00f6rigkeit zu Gemeinde und Staat zu beweisen. Im 1. Weltkrieg fielen <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=774\">Julius Eschenheimer<\/a> und <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=753\">Max L\u00f6wenstein<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die j\u00fcdischen Einwohner waren ab dem Zeitpunkt als das Vereinswesen liberalisiert wurde, also etwa Mitte\/Ende des 19. Jahrhunderts, stets auch in den Escher Vereinen vertreten, so waren Hermann und Otto Eschenheimer auswei\u00dflich der Inschrift auf dem <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=15\">Kriegerdenkmal<\/a> Mitglieder des Kriegervereins, <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=185\">Otto Eschenheimer<\/a> war Gr\u00fcndungsmitglied des <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=32\">Sportverein 1921 Esch e.V.<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_1284\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?attachment_id=1284\" rel=\"attachment wp-att-1284\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1284\" class=\"size-medium wp-image-1284\" src=\"http:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/FB_IMG_1476026782307-300x220.jpg\" alt=\"Gasthaus zur Krone, rechts am Bildrand Anwesen Eschenheimer, 1940er Jahre, Foto von R. Wick\" width=\"300\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/FB_IMG_1476026782307-300x220.jpg 300w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/FB_IMG_1476026782307.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1284\" class=\"wp-caption-text\">Gasthaus zur Krone, rechts am Bildrand Anwesen Eschenheimer, 1940er Jahre, Foto von R. Wick<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die Generationen entstanden mehrere &#8222;Judenh\u00e4user&#8220;, also die Stammh\u00e4user der Familien, die entsprechend weiter vererbt wurden. Eines stand neben dem Hof Lanz, zwischen dem heutigen Gasthaus <a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?p=53\">Zur Krone<\/a> und dem &#8222;<a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?p=1203\">Aahle<\/a>&#8222;. Vor dem <a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?p=102\">Krieg<\/a> beherbergte es Teile der Familie Eschenheimer, stand dann aber wohl eine Zeit lang leer. Nach dem Krieg wurden dort noch Fl\u00fcchtlinge einquartiert, irgendwann wurde es aber weitgehend abgerissen, so dass heute nur noch ein Teil der Mauern erhalten ist,\u00a0 die als W\u00e4nde f\u00fcr Schuppen des Anwesens Lanz genutzt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_1304\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/esch-taunus.de\/?attachment_id=1304\" rel=\"attachment wp-att-1304\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1304\" class=\"size-medium wp-image-1304\" src=\"http:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Nathans-Haus-Front-300x194.jpg\" alt=\"Ehemals j\u00fcdisches Haus, heute Schwalbacher Str. 20, um 1963, Foto: Fam. 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Das Grundst\u00fcck wurde in den 1960er Jahren von Walter Bund gekauft und das Haus wurde abgerissen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1811\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?attachment_id=1811\" rel=\"attachment wp-att-1811\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1811\" class=\"wp-image-1811 size-medium\" src=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/2017-01-29-17.04.55-300x190.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/2017-01-29-17.04.55-300x190.jpg 300w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/2017-01-29-17.04.55-624x395.jpg 624w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/2017-01-29-17.04.55.jpg 767w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1811\" class=\"wp-caption-text\">Ortsansicht und Gesch\u00e4ft von Feist L\u00f6wenstein<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen\u00fcber von Nathans Haus befand sich das Gesch\u00e4ft von seinem Bruder <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=736\">Ferdinand L\u00f6wenstein<\/a>, der dort als Vieh- und Warenh\u00e4ndler aktiv war. Nach 1934 \u00fcbergab er sein Gesch\u00e4ft an seinen Sohn Albert, 1936 zog die Familie nach K\u00f6nigstein. Heute befindet sich hier die <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=2442\">B\u00e4ckerei Ries<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gesch\u00e4ftsbeziehungen der Escher Einwohner mit den j\u00fcdischen Gesch\u00e4ftsleuten wurden nach der Machtergreifung des NS-Unrechtsregimes zusehends schwieriger. So berichtet Wilhelm Jung aus Reichenbach von Repressalien gegen ihn aufgrund seiner Gesch\u00e4fte mit einem j\u00fcdischen Viehh\u00e4ndler aus Esch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=169\">Karl Bund<\/a>, der in den 1930er Jahren neben dem Gesch\u00e4ft von Ferdinand L\u00f6wenstein ein Dependance der Firma Goldschmidt (vermutlich Meier Goldschmidt &amp; Cie) aus Idstein unterhielt, wurde nach Erinnerungen von Albert Bund zeitweise mit einem Boykott belegt, dem er sich wohl auch anf\u00e4nglich widersetzte. Er entging entsprechenden Folgen wohl nur durch eine verwandschaftliche Beziehung mit der Frau des NSDAP-B\u00fcrgermeisters <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=1256\">Adolf Heilhecker<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die j\u00fcdische Gemeinde Ende der 1930er Jahre faktisch nicht mehr existierte kam es auch zu keinen Deportationen direkt aus Esch. Dennoch ist ein Angriff auf das Haus von Nathan und Rebecca L\u00f6wenstein \u00fcberliefert, und zahlreiche ehemalige Escher Einwohner starben auf der Flucht oder in den Vernichtungslagern der Nazis (Aufz\u00e4hlung vermutlich nicht vollst\u00e4ndig).<\/p>\n<p>1940: <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=187\">Willi Eschenheimer<\/a>, Bertha L\u00f6wenstein (geb. Weinberg)<\/p>\n<p>1941: <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=195\">Mathilde Issselb\u00e4cher<\/a> (geb. L\u00f6wenstein), <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=728\">David L\u00f6wenstein<\/a><\/p>\n<p>1942: <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=172\">Selma Kahn<\/a> (geb. L\u00f6wenstein), <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=248\">Frieda Stern<\/a> (geb. L\u00f6wenstein), <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=730\">Selma Hermann<\/a> (geb. L\u00f6wenstein),\u00a0 <a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=210\">Hermann L\u00f6wenstein<\/a>, Selma L\u00f6wenstein (geb. Vogel), Ilse L\u00f6wenstein<\/p>\n<p>1943:\u00a0<a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?p=219\">Bertha Nachmann<\/a> (geb. Eschenheimer), Ruth L\u00f6wenstein<\/p>\n<div id=\"attachment_2424\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/esch-taunus.de\/?attachment_id=2424\" rel=\"attachment wp-att-2424\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2424\" class=\"wp-image-2424 size-large\" src=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Stolpersteine-Idstein-2019-G\u00e4rth-1024x862.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"526\" srcset=\"https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Stolpersteine-Idstein-2019-G\u00e4rth-1024x862.jpg 1024w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Stolpersteine-Idstein-2019-G\u00e4rth-300x252.jpg 300w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Stolpersteine-Idstein-2019-G\u00e4rth-768x646.jpg 768w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Stolpersteine-Idstein-2019-G\u00e4rth-624x525.jpg 624w, https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Stolpersteine-Idstein-2019-G\u00e4rth.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2424\" class=\"wp-caption-text\">2019 wurden in Idstein drei Stolpersteine f\u00fcr die Familie von David L\u00f6wenstein verlegt. Foto: Stefan G\u00e4rth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den Orten, an denen die Menschen zu Tode kamen, finden sich viele Ortsnamen die zu Symbolen der menschenverachtenden Vernichtungspolitik der NSDAP geworden sind. Dazu geh\u00f6ren die T\u00f6tungsanstalt Prina Sonnenstein, die Gehttos Minsk und Theresienstadt sowie die Vernichtungslager Sobibor und Auschwitz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einigen Familienmitgliedern gelang die Ausreise bzw. Flucht in sichere L\u00e4nder, so dass sowohl in Israel als auch in den USA und S\u00fcdamerika heute die Escher Namen L\u00f6wenstein und Eschenheimer weiter exisitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quellen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><div id=\"zotpress-d670c5f8beeac003fea6964f82283bbf\" class=\"zp-Zotpress zp-Zotpress-Bib wp-block-group\">\n\n\t\t<span class=\"ZP_API_USER_ID ZP_ATTR\">3307718<\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_ITEM_KEY ZP_ATTR\">{:AGKW2B5T},{:HIG3HUX7},{:NFRBWUCD}<\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_COLLECTION_ID ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_TAG_ID ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_AUTHOR ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_YEAR ZP_ATTR\"><\/span>\n        <span class=\"ZP_ITEMTYPE ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_INCLUSIVE ZP_ATTR\">1<\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_STYLE ZP_ATTR\">harvard1<\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_LIMIT ZP_ATTR\">50<\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_SORTBY ZP_ATTR\">default<\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_ORDER ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_TITLE ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_SHOWIMAGE ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_SHOWTAGS ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_DOWNLOADABLE ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_NOTES ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_ABSTRACT ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_CITEABLE ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_TARGET ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_URLWRAP ZP_ATTR\"><\/span>\n\t\t<span class=\"ZP_FORCENUM ZP_ATTR\"><\/span>\n        <span class=\"ZP_HIGHLIGHT ZP_ATTR\"><\/span>\n        <span class=\"ZP_POSTID ZP_ATTR\">572<\/span>\n\t\t<span class=\"ZOTPRESS_PLUGIN_URL ZP_ATTR\">https:\/\/esch-taunus.de\/wp-content\/plugins\/zotpress\/<\/span>\n\n\t\t<div class=\"zp-List loading\">\n\t\t\t<div class=\"zp-SEO-Content\">\n\n\t\t\t<\/div><!-- .zp-zp-SEO-Content -->\n\t\t<\/div><!-- .zp-List -->\n\t<\/div><!--.zp-Zotpress-->\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits um 1700 lebten in Esch und Idstein j\u00fcdische Familien, die eine gemeinsame Gemeinde bildeten. 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